Presseinformation: Januar 2007
  „KfW 40 – Ein Beispiel in Stein und Holz.“

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert mit verschiedenen Darlehen den Eigenheimbau. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist eine Unterschreitung des derzeitigen Standards an Energieverbrauch. Eine sinnvolle Dämmung der Gebäudehülle ist dabei ausschlaggebend.

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GUTEX Abb. 1
Wohnhaus mit Wellness-Fenstern, innen mit verbreiteter Liegefläche und beheizter Rundung.

Bei diesem Wohnhaus im Schwarzwald ist die Entscheidung zugunsten eines Steinhauses gefallen. Die Fassade ist zur Unterstützung der Dämmwirkung des Ziegelmauerwerks mit einem Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaserdämmplatten und Putz versehen (Fassade aus GUTEX Thermowall mit Putzkomponenten). Die 10 cm dicken und 0,7 qm großen Platten werden zuerst mit einem Planspachtelputz an das Mauerwerk geklebt und danach mit Spezialdübeln befestigt.

Das Material ist atmungsaktiv und lässt Feuchtigkeit, die sich im Mauerwerk befindet nach außen diffundieren. Beim Putz sind die vom Hersteller empfohlenen Produkte zu wählen, damit die Dampfdurchlässigkeit des Materials nicht durch den Putz beeinträchtigt wird. Schimmelbildung wird somit materialtechnisch vermieden.

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GUTEX Abb. 2
Massivhaus mit Vollwärmeschutz aus GUTEX Holzfaserdämmplatten

Der Dachaufbau ist sozusagen „ganz in Holz“. Die beim Neubau dämmtechnisch günstige Aufdachdämmung besteht aus einer Sichtschalung in Holz zum Innenraum, einer dampfdiffusionsoffenen Luftdichtigkeitsfolie, 18 cm Holzfaserdämmung (GUTEX Thermosafe), 2 cm regensicherer Unterdeckplatte aus Holz (GUTEX Multiplex-top) sowie Konterlattung und Lattung, in der die Großflächenziegel eingehängt sind. Nur auf dem Gaubendach musste wegen der geringen Dachneigung zusätzlich zur Unterdeckplatte eine regensichere, diffusionsoffene Folie verlegt werden.

Die Aufdachdämmung mit Dämmplatten aus Holz hat die Bauherren insbesondere wegen des sehr guten sommerlichen Hitzeschutzes überzeugt. Die Holzfaser kann die auftreffende Sonnenenergie aufnehmen und zwischenspeichern. In den kühleren Nachtstunden wird die Energie wieder an die Außenluft abgegeben. Nur ein geringer Teil erreicht die Schlafräume unter dem Dach.

Auch der Kellerbereich ist „mehr als normal“ gedämmt. Unter der Bodenplatte schützt eine zusätzliche Dämmschicht vor aufsteigender Kälte. Die 24 cm starken Betonkellerwände sind mit 12 statt den üblichen 6 cm Dämmung zum Erdreich hin verkleidet und durch Noppenbahnen vor Nässe gesichert.

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GUTEX Abb. 3
Blick von der Wohnküche zum Treppenhaus.

Geheizt wird trotzdem noch. Aber deutlich weniger als in vergleichbaren Objekten mit geringerer Wärmedämmung. Auch hier stand der Gedanke an die Umweltfreundlichkeit und Unabhängigkeit vom Energieweltmarkt mit Öl und Gas im Vordergrund. Eingebaut wurde eine Pelletheizung, diese wird unterstützt durch zwei Schwedenöfen, die gleichfalls zur Gemütlichkeit beitragen.
Diese und weitere Maßnahmen haben bei diesem Objekt in der Summe dazu geführt, dass die hohen Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, im Rahmen einer umfangreichen Berechnung, erfüllt sind.

Wohlfühlen im geräumigen Innenraum. Dieser Wunsch hat u.a. dazu bewogen, sich für eine Holztreppe und Parkettfußböden zu entscheiden. Abgerundet wird dies durch einige „alte Stücke“ die noch von den Großeltern stammen.

Der Anfang zum Genießen ist gemacht…


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