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Blowerdoor (Differenzdruck-Messverfahren)
Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Durch die Druckdifferenzen wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert. Gesetzliche Vorgabe: Das Ziel eines jeden Bauvorhaben sollte es sein, eine optimale Wohnbehaglichkeit zu erreichen und die dafür eingesetzte Energie zu minimieren. Dazu ist es notwendig, eine relativ luftdichte Außenhülle an jedem Gebäude zu schaffen.In der deutschen DIN 4108, Teil 7 etwa wird der „Einbau einer luftundurchlässigen Schicht über die gesamte Fläche“ gefordert.
Genormt ist das Differenzdruckverfahren in der ISO 9972:1996 und der darauf aufbauenden EN 13829 Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden – Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden. Differenzdruckverfahren, dt. Übernahme DIN EN 13829:2009-11.Quelle: wikipedia.de
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Dampfbremse
Dampfbremse ist ein Sammelbegriff für Folien, die durch ihren feinporigen Aufbau derart strukturiert sind, dass Wasserdampfmoleküle durch sie kontrolliert hindurchdringen (diffundieren) können. (Die Poren dieser Oberflächen sind ca. 30.000 mal kleiner als das Molekül des Wassers). Oftmals bezeichnet man Dampfbremsen auch als diffussionsoffene Sperrbahnen.Quelle: baulexikon.de
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Dampfdiffusion
Bewegung von Wasserdampf von Stellen mit höherem zu solchen mit niederem Dampfdruck. Der sd-Wert der Baustoffe muss von innen nach aussen abnehmen. Dampfdiffusion bezeichnet die Eigenschaft von Wasserdampf durch bestimmte Stoffe hindurchzuwandern (Grund: Thermische Eigenbeweglichkeit der Atome, Ionen und Moleküle nach der Brownschen Molekularbewegung). Thermisch bedingt findet die Diffusion durch das Bauteil immer ausgehend von der Warmen Seite zur kalten Seite statt. Dabei kommt es zur Tauwasserbildung (Kondensation) der dampfförmigen Feuchtigkeit an der kalten Stelle des Bauteils.
Der Einbau von Dampfsperren (Bauteile mit hohem Dampfdiffusionswiderstand) kann die möglichen Feuchteschädigungen an Bauteilen (z.B. Wänden) verhindern. Die Fähigkeiten von Bauteilen die Durchdringung des Wasserdampfes zu verhindern wird als Dampfdiffusionswiderstand bezeichnet, die sogenannte Diffusionsfähgigkeit drückt das Gegenteil aus.
> mehr zur DampdiffusionQuelle: baulexikon.de
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Dampfsperre
Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die auf der warmen Seite eines Bauteils (meistens die Innenseite) angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine unzulässig hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch einen diffundierenden Wasserdampf verhindern. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtschicht übernehmen.
Die feuchteschutztechnischen Bemessungswerte einzelner Baustoffe sind in DIN 4108-4 definiert. Der dort angegebene Richtwert der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ ergibt mit der Schichtdicke des betrachteten Baustoffs (in Metern) multipliziert den sogenannten sd Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke oder Sperrwert) der betrachteten Bauteilschicht. Dieser kennzeichnet die Diffusionsoffenheit bzw. -dichtheit einer Bauteilschicht.
DIN 4108-3 definiert
- Bauteilschichten mit einem sd-Wert von m ≤ 0,5 als diffusionsoffene Schicht,
- Bauteilschichten mit einem sd-Wert von m größer 0,5 und kleiner 1500 als diffusionshemmende Schicht (Dampfbremse),
- Bauteilschichten mit einem sd-Wert von m ≥ 1500 als diffusionsdichte Schicht (Dampfsperre).
Quelle: wikipedia.de
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EnEV
Energieeinsparverordnung 2009 (gültig seit Oktober 2009)
> mehr zur EnEV
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Luftdichtung
Unter Luftdichtung versteht man den Schutz der Wärmedämmung in der Gebäudehülle vor eindringender Feuchtigkeit. Die Güte der Luftdichtheit bestimmt sich durch die Fugenfreiheit. Je mehr Fugen, bzw. Undichtheiten sich in der inneren Gebäudehülle, z.B. der Dampfbremse befinden, d.h. je undichter die Gebäudehülle ist, umso schlechter ist die Luftdichtung. Undichtheiten in der inneren Gebäudehülle haben große bauphysikalische Auswirkungen: Innenraumluft, die durch Undichtheiten in der Dampfbremse nach außen strömt, transportiert viel Wärme und führt dadurch zu einem höheren Heizenergiebedarf. Auf ihrem Weg durch die Wärmedämmung kühlt die warme Luft ab und kondensiert an den Außenbauteilen. Die ausfallende Feuchtigkeit wird als Tauwasser bezeichnet und kann zu Schimmel führen. Undichtheiten in der inneren Gebäudehülle verschlechtern den Komfort für die Nutzer erheblich: Im Winter ist das Raumklima zu trocken, im Sommer reduziert sich der sommerliche Wärmeschutz. Undichtheiten verringern zudem den Schallschutz der Konstruktion. Mit anderen Worten: Eine gute Luftdichtung ist Voraussetzung dafür, dass die Wärmedämmung effektiv funktioniert, die Konstruktion bauschadensfrei bleibt und im Winter wie im Sommer ein angenehmes Wohn- bzw. Arbeitsklima erreicht wird. Für eine gute Luftdichtung müssen die Überlappungen von Dampfbremsen mit Klebebändern verklebt und Fugen zu angrenzenden Bauteilen dauerhaft zuverlässig abgedichtet werden.Quelle: wiki.proclima.com
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Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
Der Wärmedurchgangskoeffizient U (auch Wärmedämmwert, U-Wert, früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Er gibt die Leistung (also die Energiemenge pro Zeiteinheit) an, die durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1 K unterscheiden. Seine SI-Maßeinheit ist daher W/(m2•K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin).
Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen. Anmerkung: Für eine Messung des Wärmedurchgangskoeffizienten sind stationäre Temperaturen wichtig, damit die Wärmespeicherfähigkeit der Materialien bei Temperaturänderungen das Messergebnis nicht verfälscht.
Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand RT in (K•m²)/W.
- Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft des Stoffs
- Je höher der Wärmedurchgangswiderstand, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft.
Besonders weit verbreitete Anwendung findet der Wärmedurchgangskoeffizient im Bauwesen, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient.
Quelle: wikipedia.de
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Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit, auch Wärmeleitzahl (λ, l, k oder ϰ) eines Festkörpers, einer Flüssigkeit oder eines Gases ist sein Vermögen, thermische Energie mittels Wärmeleitung in Form von Wärme zu transportieren. Die (spezifische) Wärmeleitfähigkeit in W/(K•m) ist eine temperaturabhängige Materialkonstante. Die Wärmeleitfähigkeit ist von der Temperaturleitfähigkeit zu unterscheiden, der Geschwindigkeit, mit der sich die Erwärmung durch den Stoff ausbreitet. Zu beachten ist ferner, dass sich die Wärmeleitfähigkeit ausschließlich auf die Wärmeleitung bezieht, Wärme aber nicht nur durch Wärmeleitung transportiert werden kann, sondern auch durch Konvektion und Wärmestrahlung.Quelle: wikipedia.de
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Winddichtung
Eine Winddichtung schützt vor dem Eindringen kalter Außenluft in strömungsoffene Wärmedämmstoffe. Die Dichtung sollte diffusionsoffen sein damit Feuchtigkeit, die ins Innere der Gebäudehülle eingedrungen ist aus dem Bauteil heraus diffundieren kann.Quelle: baunetzwissen.de
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