Mit GUTEX auf Passivhaus bauen.
Aktiv nachhaltig ökologisch bauen – mit Holzfaserdämmplatten in Boden-, Wand- und Dachkonstruktion, ohne Wärmebrücken.
Der aktuelle Trend zu kompakten Baukörpern kommt dem Gedanken des Passivhausbaus entgegen. Grundsätzlich stehen dem Planer aber auch beim Passivhaus viele gestalterische Varianten zu Verfügung. Zu viele Erker und Übersprünge sollte das Gebäude jedoch nicht haben. Je kompakter, desto besser lässt sich die gesamte Gebäudehülle gegen äußere Witterungseinflüsse schützen, z.B. mit GUTEX Holzfaserdämmplatten aus Schwarzwaldholz.
Auf was kommt es an?
- 1. Konsequente durchgängige Planung und Überwachung
- 2. Fortwährende Qualitätskontrolle in der Bauphase (durch einen Fachmann)
- 3. Geschulte Baupartner (Materialkundigkeit und sichere Verarbeitung)
- 4. Vermeidung von Wärmebrücken
- 5. Naturnahe, hochwertige Baustoffe mit geprüften Aufbauempfehlungen
Punkt 1-3 hängen eng zusammen. Bei der Wahl des Architekten, Bauleiters oder Generalunternehmers kommt es im Passivhausbau darauf an, dass ein Abstimmungsprozess über alle Gewerke und Baupartner geschieht. Oft trägt auch die Zertifizierung zu einem aktiven Dialog aller Beteiligten bei, um gemeinsam beste Ergebnisse zu erreichen. Wichtig ist auch die Schulung der ausführenden Personen, d.h. die Kenntnis von Baumaterialien, deren Verarbeitung und Veränderung z.B. unter Hitze- und Kälteeinwirkungen.
Die Vermeidung der Wärmebrücken zieht sich auch von den ersten Entwürfen bis zur Ausführung von Details und der Fertigstellung inkl. Blower-Door-Test durch. Unterstützung erfahren Handwerksbetriebe von Herstellerseite, da das Interesse an einer optimalen Verarbeitung der verkauften Produkte groß ist. Geprüfte und für Passivhäuser empfohlene Aufbauvarianten für Dach-, Wand- und Boden bieten zusätzliche Anregungen und Qualitätssicherheit.
GUTEX bietet Planern, Architekten und Verarbeitern Prüfzeugnisse und Gutachten für Dach-, Wand- und Deckenaufbauten mit Holzfaserdämmplatten im Internet zum Download an. Die Prüfungen erstrecken sich auf verschiedenste Aufbauvarianten mit AbPs (allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse) von F30 bis F90 für Brand- und Schallschutz. Anwendungstechnische Konstruktionsvorschläge bei denen Brand- und Schallschutzwerte kombiniert ablesbar sind, erleichtern die planerischen Aufgaben.
Vorteile von GUTEX Holzfaserdämmplatten beim Passivhausbau:
Die materialbedingten Argumente für Holzfaserdämmplatten sind im Passivhausbau die gleichen wie im konventionellen Wohnbau. Das ökologische Dämmmaterial begeistert Bauherren aufgrund des hohen sommerlichen Hitzeschutzes, der feuchteregulierenden Wirkung durch die kapillare Aktivität der Holzfaser und durch den hohen Schallschutz. Die lange Phasenverschiebung trägt zu angenehmen Raumtemperaturen bei, da die Hitze erst zeitverzögert und nur in geringerer Intensität im Rauminneren ankommt.
Der ökologische Anspruch geht bei vielen Bauherren und auch bei GUTEX über die Materialqualität und die Energieeinsparung in der Verwendungsphase hinaus. GUTEX Holzfaserdämmplatten werden möglichst energiesparsam in Deutschland aus Schwarzwaldholz hergestellt. Die moderne Produktionsanlage verarbeitet ausschließlich Nebenprodukte der Holzbearbeitung aus nachhaltiger Forstwirtschaft von nahegelegenen Sägewerken.
Beim Passivhausbau kommt hinzu, dass hier besonders exakt und zuverlässig gearbeitet werden muss. Die geringen Maßtoleranzen und die damit verbundene schnelle und passgenaue Verlegung von GUTEX Dämmplatten sowie die sehr guten Nut- und Federverbindungen führen zu besten Verlegeergebnissen.
Bei guter Planung schützen die Dämmplatten den gesamten Baukörper wie eine perfekte Hülle. GUTEX Holzfaserdämmplatten eignen sich auch für Flachdächer, hinterlüftete Fassaden und Sanierungen auf Passivhausniveau.
Ein beispielhaft empfohlener Dachaufbau mit GUTEX Holzfaserdämmung (von außen nach innen):
- Dacheindeckung
- Ziegellattung
- Konterlattung
- GUTEX Ultratherm 160 mm
- GUTEX Thermoflex zwischen den Sparren 240 mm
- Dampfbremse/Luftdichtung
- Lattung
- Innenbeplankung
U-Wert: 0,11 W/m²K.
Phasenverschiebung: 20,7 h
Schalldämmwert: RW,R = 50 dB
Brandschutz: F30-B
Aktuell sehr beliebt ist die Fassadendämmung mit GUTEX Thermowall auf Holzständer-konstruktionen. Wer Putzoptik liebt, verwendet das Wärmedämmverbundsystem GUTEX Thermowall in Kombination mit Putzkomponenten. Alternativ setzten Architekten gestalterisch mit hinterlüfteten Fassaden optische Akzente. Hinter der kreativen Fassadenansicht schützt z.B. GUTEX Multitherm vor Hitze- und Kälteeinwirkungen.
Ein Wandaufbau mit Passivhausqualität in Holzoptik könnte so aussehen, Beispiel 1 (von außen nach innen):
- Holzschalung
- Lattung
- Konterlattung
- GUTEX Multitherm / GUTEX Ultratherm 140 mm
- GUTEX Thermoflex zwischen den Holzständer 180 mm
- HWP
- GUTEX Thermoinstal 50 mm
- GKB 12,5 mm
U-Wert: 0,11 W/m²K
Phasenverschiebung: 22,3 h
Schalldämmwert: RW,R ≥ 45 dB
Brandschutz: F30-B (innen) und F90-B (außen)
Beispiel 2, Wandaufbau mit Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaserplatte und Putzkomponenten (von außen nach innen):
- GUTEX Putzsystem
- GUTEX Thermowall 160 mm
- GUTEX Thermoflex zwischen den Holzständer 180 mm
- HWP
- GUTEX Thermoinstal 50 mm
- GKB 12,5 mm
U-Wert: 0,10 W/m²K
Phasenverschiebung: 23,2 h
Schalldämmwert: RW,R = 47 dB
Brandschutz: F30-B und F90-B (außen)
Beispiel 1 und 2 sind Konstruktionsvarianten aus dem AbP P-SAC 02/III-321
GUTEX Holzfaserplattenwerk, H. Henselmann GmbH Co KG, Gutenburg 5, 79761 Waldshut-Tiengen,
Fon: 07741/6099-0, Fax: 07741/6099-57, E-Mail: info@gutex.de, Internet: www.gutex.de



