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Presseinformation: Mai 2009
Homogen, dicker, besser,
GUTEX Holzfaserdämmplatten als optimaler Hitze- und Kälteschutz für Einfamilienhäuser
und Wohnanlagen.
Wohnraum ist teuer – das macht sich auch in der verstärkten Nutzung von Dachräumen
bemerkbar. Attraktiver Wohnraum entsteht, wenn hochwertig gedämmt wird.
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Die Außenhülle eines Gebäudes muss gut geplant und sauber ausgeführt werden.
Energiebedarf und Vermeidung von Kälte- und Wärmebrücken sind wichtige Kriterien bei
der Beurteilung von solider, fachlicher Arbeit am Bau.
Fachleute aus verschiedenen handwerklichen Berufen, Architekten und Ingenieure lassen
sich derzeit zum Energieberater ausbilden, um Privatpersonen und Bauträgern
Hilfestellung in der Beurteilung und Wertschätzung zum Stichwort Energiebilanz von
Bauobjekten zu geben.
Seit Jahren bewährte Dämmmaterialien aus Holz rücken bei dieser Betrachtung wieder
verstärkt in den Vordergrund. Erfüllen Sie doch alle aktuell diskutierten
nennenswerten Vorzüge, die hochwertige Baustoffe mit sich bringen sollen:
 optimaler
winterlicher Kälteschutz (niedrige Wärmeleitfähigkeit)
 hervorragender sommerlicher Hitzeschutz (höchste spezifische
Wärmekapazität unter den Baustoffen)
 hoher
Schallschutz
 dampfdiffusionsoffen (niedrigster Wert mit µ = 3)
 feuchtigkeitsregulierend
 Konstruktionen der Feuerwiderstandsklasse F30-B bis F90-B möglich
 recyclingfähig
 nachwachsender Rohstoff Holz (aus nachhaltiger Forstwirtschaft)
 baubiologisch unbedenklich (natureplus® zertifiziert).
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Abb. 2 Dachaufbau mit Aufdachdämmung aus Holzfaserdämmplatten.
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Das Dämmmaterial aus Holz erfüllt diese bauphysikalisch positiven Anforderungen
aufgrund der im Produktionsprozess veränderten Struktur des Rohstoffs Holz zu
einem luftigen Faserverbund. Die Anwendungsgebiete sind „im ganzen Haus“
verteilt.
Am wichtigsten jedoch ist die Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes. Im
Dachbereich bieten sich die GUTEX Aufdachdämmplatten GUTEX Thermosafe-homogen
hervorragend an, da sie nicht nur gegen Kälte im Winter sondern auch gegen
Hitze im Sommer schützen. Durch die hohe Wärmespeicherkapazität der GUTEX
Dämmplatten wird der Wärmefluss im Sommer von außen bis ins Rauminnere stark
gedämpft und zeitlich erheblich verzögert.
Verglichen mit anderen Baustoffen hat Holz die höchste Wärmespeicherfähigkeit,
diese wird in der Norm DIN ISO 10456 mit 2000 J/kg angegeben. Da dieser Wert
mit dem Plattengewicht (kg) multipliziert wird, schneiden GUTEX
Holzfaserdämmplatten sehr gut ab!
Bei einer Aufdachdämmung mit 200 mm GUTEX Thermosafe-homogen und 22 mm GUTEX
Multiplex-top als Unterdeckung liegt die Phasenverschiebung bei 14,8 Stunden.
D.h. es vergehen rund 15 Stunden vom Auftreffen der Sonnenstrahlen auf dem Dach
bis zum Erwärmen des Innenraumes. Da ein großer Teil der im Dämmstoff
gespeicherten Wärme in der Nacht an die abgekühlte Außenluft wieder
zurückgegeben wird, gelangt nur ein geringer Teil in das Rauminnere.
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Homogene Aufdachdämmung in zwei Arbeitsgängen
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Abb. 3 Anschlussdetail am Kamin, fachgerechte Abdichtung zu Unterdeckung und
Dämmebene.
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Eine Aufdachdämmung besteht i.d.R. aus mehreren Aufbauebenen, wobei jede ihre
spezielle Funktion ausfüllt. Eine optisch attraktive Holzschalung wird auf den
Dachsparrren verlegt. Im Innenraum bietet sich so eine offene Holzoptik mit
Kontrast zwischen Sparren und Schalung. Auf die Holzschalung wird eine
diffusionsoffene Luftdichtigkeitsfolie verlegt. Der sd-Wert sollte im Aufbau
von innen nach außen abnehmen, damit die im Innenraum entstehende Feuchte
geregelt nach außen diffundieren kann. Die Luftdichtigkeitsfolie muss an den
Anschlüssen der wärmegedämmten Dachkonstruktion fachgerecht verklebt
werden.
Danach wird die Dämmebene aufgelegt. GUTEX Thermosafe-homogen ist am Markt in
einer Stärke bis zu 200 mm erhältlich. Hiermit kann ein einschichtiger,
homogener Aufbau in einem Arbeitsgang verlegt werden. Ein Stufenfalz verhindert
die Möglichkeit des Entstehens von durchgängigen Fugen.
Viele Zimmereien bieten ihren Kunden an, die tragende Dachkonstruktion nicht
nach außen durchgehend zu gestalten. Es wird im vorderen Traufbereich eine
zweite, kurze Sparrenlage vorgesehen, die den Dachvorsprung trägt und nach
außen sichtbar erscheint. Zusätzlich zur Energiebilanzverbesserung hat diese
Konstruktionsvariante den Vorteil, dass der Dachaufbau in Traufbereich filigran
bleibt.
Als Unterdeckung muss die Holzfaserdämmplatte GUTEX Multiplex-top oder
alternativ GUTEX Ultratherm in Kombination mit GUTEX Thermosafe-homogen
eingesetzt werden. Ist die Dämmebene bereits ausreichend stark, reicht eine
dünne Unterdeckplatte von 18 (oder 22) mm aus. Diese Platte ist durch eine
spezielle Hydrophobierung sowie durch die Ausführung mit Nut- und Feder
winddichtend und regensicher ab einer Dachneigung von mindestens 20° (bzw.
15°). Sie ist ohne Abklebung der Plattenstöße einsetzbar. Die verlegten
Unterdeckplatten können bis zu 10 Wochen frei Bewittert werden.
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Abb. 4 a+b Zuschnitt von Holzfaserdämmplatten mit GUTEX Zuschnittsäge)
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Beispiel Aufdachdämmung (Aufbau von außen nach innen):
Eindeckung
Lattung
40/80 mm Konterlattung
22 mm GUTEX Multiplex-top
200 mm GUTEX Thermosafe-homogen
Dampfbremse
SichtschalungU-Wert: 0,17 W/m2K
Phasenverschiebung: 14,8 Std.
Anschlussdetails und Dachdurchdringungen sind ein sensibler Bereich der
Dachkonstruktion. Anschlüsse und Durchdringungen müssen mit GUTEX Voranstrich
und GUTEX Klebeband regensicher abgeklebt werden.
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Sachgemäße Verarbeitung - der Qualitätsschnitt auf dem
Dach
Die heute gestellten Anforderungen an Verarbeiter erfordern hochwertiges und
problemloses Werkzeug. Bei allen Dämmstärken (18 bis 200 mm) ist auf einen
sauberen Zuschnitt zu achten. Zuschnittsägen, die winkelgerecht, mit
Parallelanschlag und bis zu 45° Gehrung einen exakten Schnitt leisten, sind
erforderlich. Häufig werden die Dämmplatten direkt auf dem Gerüst oder auf
dem Dach (Ziegelbock) auf Maß zugeschnitten. Eine Vorrichtung für Absaugung
sollte vorhanden sein. Mit der GUTEX Zuschnittsäge ist ein variables Sägen
von 0° bis 45° bei Plattenstärken bis zu 240 mm genau und sauber
ausführbar.
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