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Presseinformation: Mai 2008

 



Neue Halle mit Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaserdämmplatten und Putzkomponenten.

Ein renommierter Öko-Winzer entscheidet sich beim Aufbau seiner neuen Lager- und Produktionshalle bewusst für eine Holzkonstruktion mit ökologischer Dämmung.

 

Abb. 1 Skizze der Hallenkonstruktion mit dem Wärmedämmverbundsystem GUTEX Thermowall.
(Bild: Holzbau Bruno Kaiser).

Für einen mittelständischen Öko-Weinbaubetrieb ist der Neubau einer großen Keltereihalle eine große Investition und muss gut geplant werden. Auf 600 qm soll im Anschluss an die bestehenden Gebäude Platz für Kelterei, Lager und Büroraum entstehen.
Der Familienbetrieb recherchierte bei Kollegen und anderen Hallenbesitzern in der Region nach dem besten System. Insbesondere die neue Halle eines befreundeten Winzerbetriebs überzeugte in Sachen Konstruktion, Wärmeschutz, Raumklima und der Verwendung ökologischer Baumaterialien.

Exakte Vorfertigung im Zimmereibetrieb.

Die einzelnen Hallenelemente aus Holz werden im Zimmereibetrieb zur schnellen Montage auf der Baustelle vorbereitet.
Die Dachkonstruktion aus Holz besteht aus massiven Leimbindern, die ein Trapezblech tragen. Die Binder laufen aus dem Dach heraus und bilden ein 2,5 m großes Vordach an den Längsseiten der Halle.
Die Wandkonstruktion in Holzrahmenbauweise wird in Teilstücken von 6 m Höhe und 3 bis 5 m Breite vormontiert. Das Montageteam befestigt die Holzfaserdämmplatten in einer Stärke von 60 mm mit Breitrückenklammern aus Edelstahl auf den Holzständern. Die Verarbeitung der stumpfkantigen, einschichtigen Platten geht rationell und sauber von der
Hand. Das ideale Rohdichtespektrum der Platten und der einschichtige, homogene Querschnitt ermöglichen einen optimalen Abbau von Spannungen, die aufgrund von Bewegungen in der Konstruktion auftreten.

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    Abb. 2 Anbringung des Wärmedämmverbundsystems GUTEX Thermowall in der Vorfertigung. (Bild: GUTEX)
Entsprechend alter Holzbauphilosophie setzt der Betrieb möglichst wenig Metall ein. So sind die meisten Verbindungen über Zapfen und Ausplattung befestigt. Z.T. werden zusätzlich Wellenbänder genutzt.
Die 180 mm starken Gefache der Wände werden ausgeflockt. Eine Dampfbremsfolie schützt die Dämmebene vor Feuchtigkeit aus dem Innenraum. Eine innere Lattung auf der Holzkonstruktion schafft Platz für Installationen. Den Abschluss zum Innenraum bilden zementgebundene Platten.
Professionelles Arbeiten und hochwertige Baumaterialien sichern einen zeitsparenden Aufbau vor Ort.
Die exakte Vorfertigung sichert einen schnellen und reibungslosen Aufbau vor Ort. Die Montagemannschaft kann so innerhalb von einer Woche die komplette Halle aufbauen und regensicher verschließen. Das Wärmedämmverbundsystem wird vor Ort im unteren Bereich der Längs- und Querseiten mit Mineralputz oder Silikonharzputz verputzt. Die Giebel und der obere Teil der Längsseiten werden ansprechend mit Lärchenholzschalung vertäfelt.
Die Entscheidung des Winzers für dieses hochwertige Wärmedämmverbundsystem basiert auf den guten Dämmeigenschaften, von denen er sich im Referenzobjekt selbst überzeugt hat. Weiterhin war für ihn das angenehme Raumklima in der Halle wichtig, welches durch den diffusionsoffenen und feuchteregulierenden Aufbau der großen Wandflächen entsteht. Nicht zuletzt beeindruckte ihn die umweltfreundliche Herstellung und der Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes Schwarzwaldholz.
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Herausforderung in Sachen großflächige Anbringung.   Abb. 3 Vorgefertigte Wandelemente mit GUTEX Thermowall WDVS. (Bild: GUTEX)
Der große Hallenbau stellt besondere Herausforderungen an Material und Statik. Druck- und Zugkräfte sowie die Ausdehnung und das Zusammenziehen des Holzes sind zu berücksichtigen. In der Dachkonstruktion ist zum Schutz vor Wind und Wetter jede zweite Achse mit einem Windverband gesichert. Die Sandwichpanelen mit 100 mm Dämmung sind sehr glatt. So kann sich wenig Dreck ansammeln und im Winter rutscht der Schnee von dem 15° flachen Dach besser ab.
In der Wandkonstruktion sind Dehnfugen vorgesehen, damit das Dämmmaterial und die Holzkonstruktion „arbeiten“ können, ohne Risse in der Konstruktion zu verursachen. Beim Anschluss zwischen Betonbodenplatte mit Streifenfundament wird eine wasserundurchlässige Sperrfolie zwischen Beton und Holz bereits in der Vorfertigung angebracht. Die Holzfaserdämmplatten sitzen nach unten in einer Aluminiumschiene, die gleichzeitig Halt gibt und Nässeschutz bietet.

Zur Dachkonstruktion hin wird das Wärmedämmverbundsystem so weit über den Rahmen gesetzt, dass es später über die Balkenkonstruktion bis zur Unterkante des Trapezbleches führt. Das Wärmedämmverbundsystem umgibt somit fast vollflächig die Außenwände der Halle, eine Ausnahme bilden die Leimbinder in den Giebelseiten. Alle verwendeten Holzbaumaterialien können Feuchtigkeit in einer gewissen Menge aufnehmen und wieder abgeben, ohne ihre positiven Dämm- und Trageigenschaften zu verlieren. Staunässe ist allerdings zu vermeiden.
Der erfahrene Zimmereibetrieb verwendet seit Jahren Holzfaserdämmplatten in der Außen- und Innendämmung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die zwei Hallenobjekte haben ihn davon überzeugt, dass auch bei Großobjekten hochwertige Materialien einsetzbar sind, wenn die bauphysikalischen Vorteile entsprechend kommuniziert werden.
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Besucher bewundern die ansprechende Optik und harmonische Gestaltung des Neubaus.   Abb. 4 Detailansicht der Unter- und Oberkante der vorgefertigten Wandelemente mit GUTEX Thermowall WDVS. (Bild: GUTEX)
Das Weingut vermarktet rund 50% seiner Produktion selbst. Viele Kunden kommen direkt zum Hof und lassen sich persönlich beraten. Hierbei wird auch gerne eine Führung durch Weinberge und Kellerei mit angeboten.
Daher war die ansprechende Optik und harmonische Gestaltung der Holzkonstruktion ein wichtiger Beweggrund für die Wahl dieser Bauweise. Auch das angenehme Raumklima im Referenzobjekt hat den Bauherrn überzeugt. Die Verwendung ökologischer Baumaterialen ist dem überzeugten Ökowinzer ein besonderes Anliegen.

Die Halle beherbergt zukünftig das Herzstück des Betriebes, die Kellerei. Die Aufteilung des Innenraums untergliedert sich in einen Bereich für die Abfüllung, das Weinlager in Fässern und Flaschen, ein großes Tanklager und einen Büroraum.
Abb. 6 Hallenansicht innen, Holzkonstruktion mit Außenbeplankung GUTEX Thermowall WDVS. (Bild: Holzbau Bruno Kaiser)
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Von der Umsetzung begeistert.   Abb. 5 a,b Hallenansicht der Längs- und Querseite mit GUTEX Thermowall WDVS und Lärchenholzschalung. (Bilder: Holzbau B. Kaiser)
Von der planmäßigen und fachkundigen Umsetzung der Bauarbeiten ist der Winzer begeistert. Schon jetzt lässt sich absehen, dass sich die Investition in Konstruktion und hochwertige Wärmedämmung rentiert.   Download 538 KB

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